Archive for Februar, 2009

Offtopic: Notebook Gewinnspiel

Samstag, Februar 28, 2009

Bin gerade über ein Gewinspiel bei Elexpress gestolpert. Zu Gewinnen gibt es einen Asus Eee PC 1000H. Es gibt zur Zeit nur 133 Teilnehmer – die Chance das Ding zu gewinnen ist also gar nicht mal so schlecht. Teilnehmen können allerdings nur Blogger und das Gewinnspiel endet heute.

University LipDub

Samstag, Februar 28, 2009

Eigentlich kann ich mit LipDub Videos nichts anfangen, aber was die HS Furtwangen hier auf die Beine gestellt hat, ist eine Erwähnung wert.

Was das Video so besonders macht ist, dass angeblich im gesamten Video nicht ein einziges Mal geschnitten wurde. Sollte das der Wahrheit entsprechen, handelt es sich bei dem Clip um ein kleines Meisterwerk der Choreographie. Aber selbst wenn geschnitten wurde, ist die Leistung nicht zu verachten.


University Lipdub (HS Furtwangen) from DASKAjA on Vimeo.

Warum wir das Kino lieben

Freitag, Februar 27, 2009

Schöner Denken veranstaltet eine Blog-Parade zum Thema: Warum lieben wir Kino? Ein Thema das für einen Beitrag auf Filmhass geradezu prädestiniert zu sein scheint.

Warum also lieben wir das Kino? Nun die Antwort ist einfach: Es liegt daran, dass wir relativ unzulängliche Wesen sind. Wir sind hässlich, unbedeutend, schwach, dumm, unsportlich usw. – zumindest unterbewusst hat jeder von uns irgendein kleines oder großes Problem. Im Kino vergessen wir diese Unzulänglichkeit, mit der wir gestraft sind, nicht nur, nein wir überwinden sie sogar. Wir erleben das Geschehen nicht einfach mit dem Helden, wir leben es durch ihn. Wir sind mit einem Mal schön, stark oder was auch immer der „Held“ für uns darstellt. Ein Effekt den in ähnlicher Weise schon Aristoteles in seiner Poetik beschrieben hat.

Das Kino rettet uns also vor uns selbst. Eskapismus pur. Wer bei einem guten Film nicht abschalten kann, muss mehr als nur ernsthafte Probleme in seinem Leben haben. In der Regel sind wir für 90 Minuten von unseren Gebrechen geheilt, ohne selbst aktiv werden zu müssen und das ist doch unser aller Traum: Verharren, verweilen, nichts tun und doch wird alles gut.

Darum lieben wir das Kino. Die Frage ist nur, ob wir es dafür nicht eher hassen sollten (wenigstens ein klein wenig).

Aller Anfang ist schwer

Donnerstag, Februar 26, 2009

Tja, jetzt ist mir doch ein typischer Anfängerfehler unterlaufen. Ich hab’ vergessen den Blog auf einem anderen System zu überprüfen und musste jetzt feststellen, dass gewisse wichtige Designelemente auf anderen Systemen falsch dargestellt werden. Sorry, aber zum Glück liest hier ja noch so gut wie niemand.

Ich denke mal im Laufe des Tages wird das Problem behoben sein.

Nachtrag
Das Gröbste ist behoben. Mal abgesehen von ein paar Kleinigkeiten macht mir eigentlich nur noch die Navigationsleiste zu schaffen.

Schindlers Liste – Eine schwarze Komödie?

Donnerstag, Februar 26, 2009

Okay, bevor mir jetzt hier Anzeigen wegen Volksverhetzung eintrudeln: Ich bin natürlich weder der Meinung das „Schindlers Liste“ eine schwarze Komödie ist, noch das die Verfolgung und Ermordung der Juden im dritten Reich in irgendeiner Form belustigend wäre. Es geht mir hier nicht um das was der Film erzählt, sondern um das wie er es tut!

Nachdem das geklärt ist stellen wir uns jetzt einmal vor, dass Spielbergs Film in ferner Zukunft durch glückliche Umstände in die Hände von Menschen gelangt, die absolut nichts über dieses dunkle Kapitel der Menschheitsgeschichte wissen, dafür aber mit einer großen Portion schwarzen Humors gesegnet sind. Würde sie der Film tatsächlich in ähnlicher Weise ergreifen wie uns? Zum großen Teil bestimmt, aber in einigen Momenten, so behaupte ich, würde sie der Film zum Lachen animieren. Warum? Nun weil Spielbergs fehlende Distanz zum Thema zu einigen fürchterlich naiv inszenierten Szenen geführt hat, die ein Mensch, der sich der historischen Realität des Holocausts nicht bewusst ist, als unfreiwillig komisch wahrnehmen würde.

Rufen wir uns ein paar Szenen ins Gedächtnis (das muss ich jetzt wirklich machen, da ich den Film leider nicht hier habe – meldet euch falls ich etwas falsch erinnere):

1. Etwa ein Dutzend Juden stehen in einer Reihe. Ein Nazioffizier läuft vor ihnen auf und ab und verlangt, dass der Name eines angeblichen Diebes preisgegeben werden soll. Dann erschießt er kurzerhand willkürlich einen der Gefangenen, um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen. Bis zu diesem Moment packt uns die Szene. Spielberg hat mal wieder alles richtig gemacht. Doch dann passiert es: Auf die erneute Frage nach dem Dieb, tritt ein Jude vor, deutet auf den Erschossenen, und sagt: „Der war’s!“
Wie soll einer dieser schwarzhumorigen Zukunftsmenschen jetzt noch Mitleid mit dem armen Kerl haben, der erschossen wurde, wenn er wegen der gewitzten Reaktion von dessen Mitgefangen für diesen voller Bewunderung ist?

2. Ein Nazioffizier gerät außer sich und will einen Gefangenen erschießen. Er drückt ab, aber es passiert nichts. Er drückt wieder ab, aber es passiert immer noch nichts. Er lädt die Waffe sicherheitshalber durch und drückt wieder ab, doch sie lässt ihn wieder im Stich. Bis hierhin sind wir wieder ergriffen. Der willkürliche Terror, dem die Juden im Konzentrationslager ausgesetzt sind, macht uns fertig, aber dann schlägt Spielberg erneut zu: Der Nazioffizier nimmt einem anderen Nazi, die Pistole ab, zielt und drückt ab und drückt ab und drückt ab, aber es will sich einfach kein Schuss lösen. Er lädt hastig auch diese Waffe durch, aber auch hier ohne Erfolg. In seiner „Verzweiflung“ prügelt er mit der Waffe auf sein Opfer ein.
Sicherlich sollte diese Steigerung das Gefühl des Terrors verstärken, aber wirkt dass denn wirklich so? Verkommt die gesamte Szene denn nicht eher zu einer absurden Farce, die so aus einem Monty Python Film stammen könnte?

3. Der Lagerkommandant Amon Göth wird hingerichtet. Er steht auf einem Stuhl, einen Strick um den Hals. Er richtet sich noch einmal den Scheitel und sagt: „Heil Hitler!“ Dann tritt ein russischer Soldat an ihn heran und will den Stuhl unter ihm wegtreten, doch es gelingt ihm nicht. Er tritt wieder dagegen und wieder. Teile – sogar Stuhlbeine – brechen vom Stuhl ab, ein zweiter Soldat kommt dem ersten zur Hilfe und tritt ebenfalls gegen den Stuhl, doch Göth will einfach nicht hängen. Insgesamt sechs Tritte braucht es schließlich, um Göths Schicksal zu besiegeln.
Tut mir leid, aber hier kann selbst der tragende Gesang im Hintergrund die Szene nicht retten. Was Spielberg uns zeigt, ist einfach nur bizarr und absurd. Es hätte nur noch gefehlt, dass Göth fröhlich „Always look on the bright side of life“ trällert. Möglich, dass es sich genau so zugetragen hat, aber sollte das der Fall gewesen sein, hätte sich Spielberg hier die viel gerühmte künstlerische Freiheit nehmen sollen.

Ich hoffe dass diese kurzen Analysen gerade den Lesern, denen schwarzer Humor fremd ist, einigermaßen verdeutlichen konnten, weshalb ich Spielberg hier eine schwache Leistung vorwerfe. „Schindlers Liste“ ist kein schlechter Film, aber er wird über Gebühr gelobt – vermutlich weil man im Zusammenhang mit so einem heiklen Thema keinen falschen Eindruck erwecken möchte.

Christian Bale remixed

Mittwoch, Februar 25, 2009

Von Bales Ausraster am Set von Terminator 4 haben die meisten sicherlich schon gehört. Für die Liebhaber elektronischer Musik gibt es davon einen geradezu genialen Remix von RevoLucian:

Ein fragwürdiger Oscar für Heath Ledger

Mittwoch, Februar 25, 2009

Heath Ledger hätte nie für den Oscar nominiert werden dürfen. Es steht zwar außer Frage, dass er eine großartige Performance abgeliefert hat – die durchaus Oscar verdächtig war – doch die posthume Verleihung hatte einfach einen schalen Beigeschmack. Hatten die anderen Nominierten denn auch nur den Hauch einer Chance? Natürlich nicht, denn wer entscheidet sich schon gegen einen jungen Menschen, der unter tragischen Umständen zu Tode kam? Die Mehrzahl der Akademiemitglieder ist sicherlich nicht so abgebrüht. Der Veranstalter wird sich dagegen sicherlich ausgelassen über Ledgers Nominierung gefreut haben. Schließlich waren ihm dank Ledgers Nominierung hohe Einschaltquoten sicher. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Nachtrag
Bei den fünf Filmfreunden findet sich eine Diskussion zu dem Thema.

Hühner sind die besseren Stative

Dienstag, Februar 24, 2009

Vor ein Paar Wochen wollte ich mich über die Funktionsweise von Schwebestativen informieren, dabei bin ich über ein ganz amüsantes Video gestolpert:

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