Archiv für April 2009

Filmpiraterie: Die Industrie kriegt was sie verdient 2

Marketing

Um zu verstehen welche Rolle das Marketing spielt versetzen wir uns jetzt in einen beliebigen Produzenten, z.B. Jerry Bruckheimer. Nehmen wir an Jerry hat gerade Transformers 15 produziert und muss sich nun eingestehen, dass der Film der absolute Tiefpunkt der Reihe ist. Wie kann er diesen Schrott nur ans Publikum bringen, fragt er sich. Da Jerry nicht auf den Kopf gefallen ist, weiß er natürlich was sein größtes Problem ist: Information. Er muss verhindern, dass der potenzielle Zuschauer die Möglichkeit erhält, sich ein realistisches Bild von dem Film zu machen. Als erstes bringt er also die Kritiker unter seine Kontrolle. Die Wankelmütigen werden mit Werbegeschenken bestochen, die Ängstlichen mit Vertragsklauseln geknebelt und die Unangenehmen einfach nicht zu den Pressevorführungen eingeladen. Schon ist die Presse ausgeschaltet. Jetzt muss er aber auch noch die Mundpropaganda verhindern.

Mundpropaganda – da läuft Jerry ein Schauer über den Rücken. Wie soll man die verhindern? Spätestens, wenn der Film ein oder zwei Wochen gelaufen ist, hat sich herum gesprochen von welch fragwürdiger Qualität er ist. Hmm, großes Problem…aber auch hier findet Jerry eine geniale Lösung. Er muss einfach dafür sorgen, dass sich das Hauptgeschäft auf das erste Wochenende des Filmstarts verlagert. Schafft er es die Menschen davon zu überzeugen, dass sie den Film sofort sehen müssen, kann selbst ein mieser Film Profit abwerfen, denn bis es sich herumgesprochen hat, wie schlecht der Film ist, hat ihn ja schon jeder gesehen. Wir beginnen daher damit den Zuschauer mit Werbung zu bombardieren.

Allein die Oscarkampagne eines Blockbusters kostet in der Regel etwa 10-15 Millionen Dollar – soviel wie die gesamte Slumdog Millionär Produktion! Nun stellt euch einmal vor welche Summen für die internationale Bewerbung solcher Filme ausgegeben werden. Dreamgirls hatte Produktionskosten von etwa 75 Millionen Dollar. Das Werbebudget für diesen Film betrug allerdings weitere 40 Millionen! Und das bei einem Film der nicht gerade das darstellt, was man unter einem Blockbuster versteht. (Kann es einen bei diesen Zahlen noch verwundern, dass es, nachdem ich Filmhass gestartet habe, nur zwei Wochen dauerte, bis ich das erste Mal von einer PR Firma angeschrieben wurde? Ich habe keine Ahnung wie ich in den jeweiligen Verteilern gelandet bin.)

Um den Werbeeffekt zu maximieren muss Jerry aber auch die Kinosäle kontrollieren. Wir starten einen Film daher nicht etwa auf 1331 Leinwänden (E.T., 2. Juli 1982) und steigern die Anzahl bei zunehmenden Erfolg, sondern bringen ihn direkt mit 4000 Vorführkopien (X-Men Origins: Wolverine, 1. Mai 2009) auf den Markt.

Aber dazu mehr beim nächsten Mal…

Durchgedreht: Crispin Glover

Mein Dank geht an Philipp, der mich auf diesen Clip aufmerksam gemacht hat.

Uff, ich muss sagen ich empfinde wirklich aufrichtiges Mitleid mit Crispin Glover (Charlies Angels, Zurück in die Zukunft) nachdem ich seinen Auftritt bei David Letterman aus dem Jahre 1987(ich glaube es war `87) gesehen habe. Crispin scheint mit der Gesamtsituation völlig überfordert gewesen zu sein (illegale Substanzen haben wohl auch eine Rolle gespielt) und glaubt sich durch eine “Demonstration von Stärke” retten zu müssen.

Clip

Filmpiraterie: Die Industrie kriegt was sie verdient

Da ich im Moment viel um die Ohren habe, wird die „Provokation der Woche“ diesmal über die gesamte Woche verteilt.

Ich will mich hier nicht mit langen Vorreden aufhalten. Wir alle wissen, dass die Filmindustrie jedes Jahr von neuem über Filmpiraterie, und die damit verbundenen Verluste, jammert. Ich verzichte hier daher darauf noch ein Mal alle Prämissen lang und breit abzuklären. Nur eines sollte ich vielleicht noch kurz klarstellen: Es geht mir hier nicht darum, die organisierte und Profit orientierte Distribution von Raubkopien zu verteidigen. Nichts läge mir ferner. Es geht mir um den einzelnen Bürger und den Versuch ihn zu kriminalisieren.

Logische Konsequenz

Meine These ist simpel: Ich denke die Politik der Filmindustrie zwingt den „kleinen Mann“ geradezu zum Raubkopieren. Da werden Summen für die Werbung eines einzelnen Films ausgegeben, die in keinerlei Verhältnis zu den Kosten des Produkts stehen, um dem potenziellen Kinobesucher den Mund wässrig zu machen. Gleichzeitig sinkt die Qualität der veröffentlichten Filme auf ein nie gekanntes Niveau, was eben jenen Kinobesucher darüber verunsichert, ob es sich wirklich lohnt, das Geld für eine Eintrittskarte auszugeben. Eintrittskarten, die noch dazu immer teurer werden, weil die Verleiher den Kinobesitzern von Jahr zu Jahr eine größere Beteiligung am Einspielergebnis abringen. Will man „mitreden können“ liegt folglich der Griff zur Raubkopie nahe.

Die einzelnen Bestandteile dieses Vorgangs werden die Themen der nächsten Posts sein…

Verschiedene Enden für Wolverine

Die Macher von X-Men Origins: Wolverine haben sich eine etwas schräge Idee zur Bekämpfung der Filmpiraterie einfallen lassen: Der Film soll mit verschiedenen Enden an die Kinos ausgeliefert werden. Soll heißen, dass die Vorführkopien sich von Kino zu Kino in den Szenen die nach(!) den Credits laufen unterscheiden. Wie viele Versionen es letztlich geben wird, ist bisher nicht bekannt.

Stellt sich die Frage, ob sich auf diese Weise tatsächlich der Griff zur Raubkopie verhindern lässt. Wie viele Zuschauer bleiben denn in der Regel bis zum Ende der Credits sitzen? Und selbst wenn es den Leuten bekannt wäre, dass es diese zusätzlichen Szenen gibt, ergibt sich daraus noch keine sonderliche Motivation ins Kino zu gehen. Die wenigsten Raubkopierer würden wohl wegen 30 Sekunden mehr Film acht oder neun Euro zahlen.

Hört sich eher nach einem netten Gimmick für die Super-Duper-Extra-Spezial-Platin-Gold-Sammler DVD an.

(via)

Ferner Liefen 2

Fast & Furious – Neues Modell. Originalteile.

Harter Cop. Noch härterer Krimineller. Schnelle Autos. Ein Mord. Ein Drogenboss. Rache. Film vorbei. Mehr gibt es eigentlich nicht über die Story des vierten Teils der Fast & Furious Reihe zu sagen. Ich wundere mich eigentlich immer noch darüber, dass dieser Film in den USA am ersten Wochenende 70 Millionen Dollar eingespielt hat. Was hat die Leute ins Kino getrieben? Der Film ist eigentlich das Abziehbild eines Abziehbildes eines…ihr versteht schon was ich meine. Ein Klischee jagt das nächste. Da gibt es beispielsweise den nervigen, inkompetenten FBI Agenten, der dem „guten“ Cop ständig in die Parade fährt. Schussverletzungen lösen bei unserem Helden außerdem höchstens unangenehmen Juckreiz aus und natürlich ist ein getuntes Auto die Lizenz zum „Frauen flachlegen“. Hinzu kommt dann das in den letzten Jahren für Hollywood Filme typisch gewordene, verquere Gangstarap Weltbild (Bullen sind eigentlich auch nur Gangster und, besonders schön, wer nicht den Mumm hat einem Kerl den Kopf wegzublasen, kann kein Held sein!?). Von hier aus könnt ihr euch wohl selbst ein Bild malen.

Die Inszenierung ist dabei okay, aber überraschend bieder. Die „Originalteile“ mögen zwar wieder die Hauptrollen spielen, aber ansonsten mangelt es ganz schön Originalität. Gerade auf ästhetischer Ebene hatte ich mir wesentlich mehr von Fast & Furious erhofft (okay, das war auch die einzige Ebene auf der ich mir etwas erhofft habe). Gut, der Film ist zumindest kurzweilig, daher drücke ich noch mal ein Auge zu und gebe dem Film:


5/10


Forbidden Kingdom

Looser wird aus der Gegenwart in das antike (mythologische) China katapultiert, um zu lernen wie man Leuten in den Hintern tritt (und nebenbei befreit er noch den Monkey King). Wie der eine oder andere hier vielleicht schon anhand dieses kurzen Storyabrisses erkannt hat, orientiert sich Forbidden Kingdom tatsächlich an den einschlägigen Looser-muss-sich-durchsetzen-Filmen der 80’er Jahre. Nostalgiker werden daher vermutlich recht schnell dem Charme dieses Films erliegen. Alle anderen wird dagegen wohl nur eines interessieren: Jackie Chan und Jet Li in einem Film – da hüpft das Herz eines jeden Martial Arts Fans. Schade nur, das diese Vereinigung mindestens 15 Jahre zu spät kommt, denn man merkt den Beiden (vor allem Chan) in den Kampfszenen doch recht deutlich das Alter an. Aber auch abseits der Kampfszenen wirkt der Film etwas angestaubt (und das beziehe ich jetzt nicht auf den 80’er Verweis). Das mag sich jetzt hochtrabend anhören, aber mir fehlt hier die Vision des Regisseurs! Der Film wirkt beliebig, als hätte sich die Crew jeden Tag eingefunden und ausgelost, wie die Arbeit an diesem Tag angegangen wird.

Alles in allem ist Forbidden Kingdom ein unterhaltsamer Film, aber nichts was man gesehen haben muss.


6/10

Tintenherz

Was wäre wenn man die Welt die sich hinter den Seiten eines Buches verbirgt zum Leben erwecken könnte? Eine Frage auf die man keine Antwort haben will, wenn man sich dafür Tintenherz ansehen muss. Der Film dürfte mit Sicherheit eine der schlechtesten – vielleicht sogar die schlechteste – Literaturverfilmungen der letzten zehn Jahre sein. Der Film macht einfach alles falsch. Die Story entwickelt sich im Buch langsam und bezieht daraus einen Großteil ihrer Spannung. Im Film werden die Figuren dagegen so durch die Story gehetzt, dass überhaupt keine Spannung aufkommen mag, weil man sich nur fragt, was das alles denn soll. Auch das Casting ist zum Großteil miserabel. Wer kauft z.B. Brendan Fraser die Rolle eines Buchrestaurateurs ab? Und das Frasers Stimme Bücher zum Leben erwecken soll, kann man ja auch nur unter „schlechter Scherz“ verbuchen. Allerdings muss man das auch und vor allem dem Regisseur ankreiden, denn die Inszenierung ist jenseits von Gut und Böse. Ideenlos, uninspiriert und einfach langweilig.


2/10

Greenscreen Test

Hmm, da ich gestern schon den Dolly Test hochgeladen habe(ich weiß, der hat euch umgehauen ;) ), mache ich heute mit einer anderen Probeaufnahme weiter. Vor ein paar Tagen hatte ich bisschen Zeit ein paar Aufnahmen mit einem improvisierten Greenscreen zu machen:

Greenscreen Test

Bevor mir jetzt die After Effects Cracks auf’s Dach steigen will ich hier noch mal klar stellen, dass es sich nur um einen ersten kurzen Test handelt, der bei schlechtem Wetter ohne zusätzliche Beleuchtung stattgefunden hat. Es ging nur darum auszuprobieren welche Möglichkeiten sich für die Inszenierung einer Rennszene ergeben könnten. Der Vordergrund ist am Anfang noch bewusst statisch gehalten. In der zweiten Hälfte habe ihn dann teilweise mit einem Verwackeleffekt und Bewegungsunschärfe versehen, um zu versuchen das Fahrgefühl zu simulieren. In der Hauptrolle dürft ihr übrigens meine Freundin bewundern.

Kann mir zwar nicht vorstellen, dass es wirklich notwendig ist, aber sicherheitshalber noch ein paar Worte zum Urheberrecht. Der Clip dient keinerlei kommerziellen Zielen. Es handelt sich nur um einen rein privaten Test. Die Musik stammt von Limp Bizket und die verwendeten Hintergründe zeigen Szenen aus „The Fast & The Furious“. Sollten die Urheber nicht mit dem Clip einverstanden sein, werde ich ihn natürlich wieder entfernen.

Heimwerker King 2

Heute habe ich ein paar Kinder Inlinerskates gekauft (30€) – war günstiger als sich Ersatzrollen und Lager zu kaufen! Mit den neuen Rollen funktioniert der Dolly jetzt überraschend gut. Hier ein kurzer Test:

Dolly Test

Sorry wegen der Qualität. Bin gerade auf dem Sprung, weswegen ich nicht mal auf die Schärfe richtig geachtet habe. Außerdem hatte ich nur zwei sehr kurze PVC Rohre als Schienen, daher überbrücken die Fahrten nur knapp 10 – 15 cm. Sollte aber reichen, um sich einen Eindruck zu verschaffen. Die deutlichen Wackler stammen von mir, weil ich etwas ungestüm mit der Kamera umgegangen bin.

Bin wirklich zufrieden. Muss noch ein paar Halter für das Stativ anbringen und ein wenig den Umgang mit dem Dolly üben, dann wird das glaube ich etwas. Richtige Testfahrten gibt es dann, sobald ich ein paar Schläuche gekauft habe (der Dolly soll ja auch Kurven fahren können). Bilder werden dann auch nachgereicht(Schätze mal so am Wochenende).

//Nachtrag
Aus irgendeinem Grund wird die Datei nicht angezeigt. Hmm, hab’ jetzt leider keine Zeit das zu korregieren, aber spätesten morgen früh sollte es funktionieren.

//Nachtrag 2
Schon hat es sich erledigt ;)

Heimwerker King

So, heute habe ich neben meinen Arbeiten für die Uni tatsächlich die Zeit gefunden ein wenig heimzuwerkeln(ja, ich weiß, dass das kein Wort ist). Weshalb das von Interesse ist? Nun zum einen, weil ich mich praktisch nie als Heimwerker betätige und zum anderen, weil es sich um den Versuch handelte einen kleinen Dolly zu basteln – also einen kleinen Kamerawagen, dar dazu dient Kamerafahrten zu realisieren.

Bastel Bastel

Man kann die Dinger natürlich ausleihen, aber ich wollte einfach sehen, ob ich selbst etwas halbwegs Brauchbares zu Stande bekomme (außerdem spart man sich dadurch ja den einen oder anderen Groschen). Das Konzept ist simpel und im Netz weit verbreitet: Ein Holzbrett, das dank schräg zu einander gestellten Inlinerrollen auf Schienen läuft. Ich hab mir also ein Holzbrett (80x60x1,9), 4 Winkeleisen(an die kommen die Rollen dran), 12 Bolzen(zum Befestigen der Rollen und der Winkeleisen), 28 Muttern (hab ich zum größten Teil als Abstandhalter verwendet), ‘ne Menge Unterlegscheiben und 8 Inliner Rollen(samt 16 Lagern) besorgt. Insgesamt hat mich das etwa 30€ gekostet.

Der Geiz ist dein Feind

Die Fertigung ging eigentlich recht schnell von der Hand. Jeweils drei Löcher in die Winkeleisen gebohrt (zwei für die Rollen und eins zur Befestigung), dann noch vier Löcher ins Brett, so dass in jedem Eck des Bretts ein Winkeleisen montiert werden konnte, und zu letzt mussten eigentlich nur noch die Rollen montiert werden. Tja und die Rollen haben mich dann den halben Tag gekostet. Ich sag nur 2€ Billigschrott aus China (gut, ich hatte auch nicht wirklich erwartet, dass die Dinger was taugen). Die Lager waren so trocken, dass die Rollen nicht wirklich rollen wollten. Also hab‘ ich sie ein wenig in Öl gebadet, was Wunder bewirkt hat. Nachdem ich die Rollen also ein zweites Mal montiert hatte, musste ich dann feststellen, dass der Dolly wie ein Kuhschwanz zitterte. Ich hab das Ding also durchgecheckt und festgestellt, dass die Rollen auch noch eine Unwucht aufweisen – soll heißen, dass die Dinger ganz schön eiern beim Drehen.

Morgen ist ein neuer Tag

Gut, verbuchen wir dieses Erlebnis unter „was dazu gelernt“. Insgesamt hat es ja ganz gut geklappt. Am Montag werde ich mir ein paar neue Rollen und Lager, die qualitativ hochwertiger sind, besorgen, und dieses Problem beseitigen (ich hoffe zumindest, dass sich das Problem damit erledigen wird). Im Lauf der Woche stelle ich dann vielleicht ein paar Testvideos online, damit ihr euch selbst ein Bild davon machen könnt.

Stylebook Update 15.04.2009

Da mir mal wieder die Zeit fehlt, um die nächste „Provokation der Woche“ abzuliefern, gibt es stattdessen ein kleines Update zu den Stylebook Clips.

Mittlerweile steht fest, dass es diesmal nur zwei Clips werden: Ein Behind-the-Scenes Video, ähnlich den Aufnahmen vom letzten Mal, und ein Intro – also eine Art Kurzfilm – dass das Fotoshooting quasi einleitet. Das Drehbuch zu letzterem steht auch schon zum größten Teil(zwei Mädels, die sich ein Rennen liefern), aber es müssen noch ein paar Probeaufnahmen gemacht werden, um zu überprüfen, ob einige Einstellungen überhaupt mit den zur Verfügung stehenden Mitteln umsetzbar sind (in Frage stehen einige Kamerafahrten und Greenscreenaufnahmen). Vielleicht stelle ich die Probeaufnahmen hier rein. Mal abwarten, ob es sich lohnt.

Vorgesehen sind übrigens drei verschiedene Locations (Graffitimauer, Rheinhafen, Abrissgebäude) und zwei Drehtage. Außerdem zwei Models, ein Audi R8, ein Porsche, vermutlich auch ein Hummer und zwei Motorräder (Ducati und Suzuki, glaube ich).

Werd’ mir wohl doch noch den neuen „Fast & Furious“ anschauen müssen… ;)

Durchgedreht: Bill O’Reilly

Hmm, hab’ heute doch nicht soviel Zeit wie ich dachte, deshalb gibt es wieder nur eine Folge „Durchgedreht“. Unser Held heißt diesmal Bill O’Reilly – bei uns völlig unbekannt, aber in den USA so etwas wie die ultrakonservative Version von Ulrich Wickert (mit einem kräftigen Schuss Michel Friedman). Eigentlich offenbart O’Reilly in so ziemlich jeder Folge seiner Sendung, was für ein unangenehmer Zeitgenosse er doch ist, aber die folgende Aufnahme zeigt ihn in voller Pracht:

Clip

Bill versucht ein paar Sätze vom Teleprompter abzulesen und verliert dabei völlig seine Beherrschung. Richtig niedlich wie er sich reinsteigert, ausflippt und dann sofort auf Live-Fernsehen-Modus schaltet. Klischees kommen halt nicht von ungefähr…

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