Durchgedreht: Quentin Tarantino
Es wird immer noch viel über Tarantinos Filme debattiert: Sind sie Kunst? Sind sie gewaltverherrlichender Müll? Sollte man Tarantino wirklich als Künstler feiern, wenn doch sein gesamtes Werk auf dem Kopieren alter B-Movies basiert? Und was ist überhaupt los mit dem Mann, das er solche Filme dreht? Nun ich bin kein Fan der Idee, dass man im Werk den Autor suchen soll, um beide besser zu verstehen, allerdings muss ich zugeben, dass das bei Tarantino keine so schlechte Herangehensweise zu sein scheint – zumindest lassen das die folgenden Clips vermuten.
Fangen wir „harmlos“ an…Tarantino spuckt auf dem roten Teppich einen Reporter an:
Äh ja, man könnte jetzt natürlich annehmen, das hier einfach zwei Menschen aufeinander getroffen sind, die ein ernsthaftes Problem miteinander haben. Der nächste Clip lässt aber die Vermutung aufkommen, dass Tarantino ein Mensch ist, der, sagen wir mal, noch nicht seine harmonische Mitte gefunden hat:
Ich muss sagen, das hat schon etwas beängstigend Psychotisches. Denjenigen Kritikern, die der Meinung sind, das seine Filme zu gewalttätig sind, spielt er damit auf jeden Fall in die Hände.



