Archiv für Juli 2009
Stylebook Update 30.07.2009
Hallloooo Deadline! Entgegen meiner bisherigen Annahme, dass ich noch Zeit bis Ende August habe, um die Clips fertigzustellen, muss die Arbeit jetzt bis Ende nächster Woche erledigt sein. Das Heft ist nämlich diesmal aus unerfindlichen Gründen viel schneller aus der Presse gekommen und mein Bruder will das Heft nun nicht unnötig lange zurückhalten. Aber das macht ja nix innerhalb von einer Woche kann ich problemlos den kompletten Rennclip schneiden (für den ich eigentlich 3 Wochen veranschlagt hatte), die Musik für beide Clips erstellen und den Internetauftritt anpassen…lol.
Das Konzept für den Rennclip hab’ ich jetzt komplett über den Haufen geworfen. Freestylen ist angesagt. Mal schauen was ich in der kurzen Zeit auf die Beine gestellt bekomme. Ein kleiner Vorgeschmack:
Wie beim letzten Mal ein Mophingeffekt(ich will nix hören, dass die seit Ende der 90′er out sind), aber diesmal vom rasenden R8. Die Farbkorrektur ist ein Beispiel für die ersten “Anpassungen” die aufgrund des neuen Termins erfolgen. Ich hab’ mich für die jetzige Version vor allem deswegen entschieden, weil sie die Lichtreflexe auf dem R8 schön herausarbeitet(Kit lässt grüßen). Mit dem ursprünglichen Konzept hat sie aber wie gesagt nichts mehr zu tun. Ach ja, die Geschwindigkeit des Materials wurde teilweise erhöht, damit das ganze auch wirklich etwas rasanter wirkt.
Werbung auf Filmhass – Ja oder Nein?
Vor ein paar Tagen wurde ich angeschrieben, ob ich nicht Werbung auf meiner Seite schalten lassen will. Kurz darauf kam das Angebot Videoloadgutscheine auf dem Blog zu verlosen. Werbung ist also im Moment ein Thema für mich und da dachte ich, ich frage mal bei euch nach, was ihr davon haltet. Stört euch Werbung, wie z.B. das Rexonabanner? (Dafür habe ich übrigens nichts bekommen. Ich habe mich nur darauf eingelassen, weil mich die Reaktion der Leser interessiert hat.) Wäre der Blog für euch nicht mehr interessant, wenn er Werbebanner oder -links beinhalten würde?
Zurzeit kostet mich der Blog so gut wie gar nichts(außer meiner Zeit, aber davon investiere ich im Moment ja nicht sehr viel). Auf eine Refinanzierung der Kosten durch Werbeeinnahmen bin ich also nicht angewiesen(wie lukrativ das Ganze wäre, ist ja auch noch so ‘ne Frage. Mein Blog ist ja nun nicht gerade eine Riese) und hatte daher eigentlich auch vor für’s erste komplett auf Werbung zu verzichten. Bin gespannt was ihr dazu denkt, oder ob das überhaupt ein Thema ist, dass die Leute die hier vorbeischauen interessiert.
Offtopic: Videoloadgutscheine
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Stylebook Update 19.07.2009
Andy hat sich letztens bei mir beschwert, dass ich meine Blogleser nicht genug an der Entwicklung der Stylebook Clips teilhaben lasse. Im Grunde hat er damit auch recht. Ich würde euch auch natürlich am liebsten jede neue Version der Clips online stellen (allein schon des Feedbacks wegen), aber leider geht das nun mal nicht: die Clips sollen erst veröffentlicht werden, wenn das neue Stylebook erscheint und das dauert noch gut 4-6 Wochen (glücklicherweise, denn ich hab’ ja bis jetzt nur die Hälfte der Arbeit erledigt).
Dafür gibt es stattdessen ein paar neue Stills aus dem Making-Of (ich nenne den Clip eigentlich lieber Impressionen Video, weil es eigentlich nicht wirklich ein Making-Of ist) und einen kleinen Morphing Effekt. Nachdem ich den Effekt probeweise in die fertige Sequenz eingefügt hatte und feststellen musste, dass der Schnittrhythmus dadurch ziemlich leidet, habe ich mich dagegen entschlossen ihn zu verwenden (darum ist der Effekt auch nicht fertig).
Sorry, die Qualität der Bilder ist mies. Das nächste mal denke ich daran, sie in höherer Qualität auszurendern.







Warum hasse ich…The Spirit?
Okay, mir brummt gerade der Schädel und ausnahmsweise ist daran nicht der Film schuld, den ich hier besprechen werde. Egal, es wird wirklich Zeit, dass ich mal wieder etwas poste, also schieben wir die Kopfschmerzen mal beiseite.
Einige von euch werden sich jetzt fragen, weshalb ich „The Spirit“ überhaupt noch bespreche, schließlich lief der Film bereits im Februar im Kino. Die Antwort ist relativ simpel: Die Nachfrage bestimmt das Angebot (ja, ich hab‘ auch mal ein paar Semester VWL studiert…lol). Die Anfragen bezüglich einer Kritik von Frank Millers Comicverfilmung hatten sich mittlerweile einfach derart gehäuft (ähem, es waren drei Anfragen
), dass ich die Stimme des Pöbels…äh…des Volkes nicht mehr ignorieren konnte. Ausschlaggebend war aber letztendlich eine Anfrage von Moritz, ob ich denn nicht seine Rezension veröffentlichen könnte – quasi als Gastkritik. Dem möchte ich auch umgehend nachkommen:
“Warum hasse ich… The Spirit
Der Film ist einfach schwer dämlich”.
Moritz D. aka Moe
Nachdem das geklärt ist wenden wir uns jetzt aber endlich dem Film zu – zumindest solange wir es aushalten, denn nach gut zwei Minuten (oder wie lange es auch immer gedauert hat, bis das erste Wort gesprochen wurde) will man sich wieder voller Abscheu von der Leinwand abwenden. Es lässt sich dabei sehr präzise festmachen woran der Film scheitert: an allem! Ich bin mir nicht mal sicher, ob „The Spirit“ überhaupt ein Film ist. Nach einer halben Stunde überkam mich zumindest der Verdacht, dass es sich bei der Behauptung, dass „The Spirit“ ein Spielfilm sei, um ein Missverständnis handelt, das bei der Vermarktung des Produkts entstanden sein muss. Der Spirit scheint nämlich vielmehr ein Werkzeug der Zen-Meditation zu sein. Und als solches funktioniert er perfekt. Lasst mich das illustrieren:
Nach 5 Minuten ärgert man sich wegen der dümmlichen Dialoge, die dem Gehirn eines Zwölfjährigen entsprungen zu sein scheinen. Nach 20 Minuten fühlt man sich schlecht, weil sich die anfangs interessante Kameraführung als Foltermaschine für das Auge entpuppt (Wenn „Sin City“ ein Rembrandt wäre, dann wäre “The Spirit” Malen-nach-Zahlen mit einer Bohrmaschine). Nach 35 Minuten fühlt man dann wie sich der Kopf langsam leert. Die „High Scool Musical“ Rückblende gibt unseren Synapsen einfach den Rest. Eine Stimme sagt: “Wehre dich nicht. Lass’ es einfach geschehen.” Gedanken ziehen vorbei und kommen nicht wieder, bis man nach gut 70 Minuten nicht einfach nur jegliches Denken eingestellt hat. Da macht es im Nachhinein absolut Sinn, dass all die verdienten Schauspieler wie Knallchargen agieren. Man will uns eben nicht aus unserer Meditation reißen, schließlich befindet man sich auf einer anderen Bewusstseinsebene. Man ist die Leinwand, sozusagen…wer’s braucht.
Um “The Spirit” etwas Gutes abzugewinnen müsste man nicht beide Augen zudrücken…man müsste sie schon zunähen. Selbst die immer wieder anklingende Selbstironie kann den Film nicht vor dem Totalausfall bewahren. Ach und falls sich jemand wundert, dass ich nichts zum Inhalt der Story gesagt habe: es gibt nun mal keine, sorry. Positive Aspekte? Irgendwann ist der Film zu Ende…
1/10
Intern: Problemchen mit dem DSL-Anschluss
Irgendwie will zur Zeit nichts rund laufen. Jetzt spinnt mein DSL-Anschluss (ist zumindest meine Vermutung, weil ich bereits alle anderen in betracht kommenden Störungsquellen überprüft habe). Daher schreibe ich diesen kurzen Eintrag auch gerade an der Uni. Wundert euch also nicht, wenn es auch in den nächsten Tagen nicht allzuviel neues von mir zu hören gibt. Die Störungmeldung an die Telekom ist jetzt auf jeden Fall draussen. Mal abwarten wann das Problem behoben ist.
Ich fühle mich als ob mir ein Arm fehlen würde…ob das Indiz für eine gewisse Internetsüchtigkeit ist?




