Archiv für die Kategorie „Allgemein“
Das Motto lautet HASS…
Ich hatte heute mit Philipp ein aufschlussreiches Gespräch über das Userverhalten auf Blogs. Im Detail ging es um Höflichkeit gegenüber dem Admin. Dabei hat er mir eröffnet, dass er meine Kritik zu Terminator – Salvation zwar unterirdisch fand, das aber nicht posten wollte, um mich nicht vor den Kopf zu stoßen. Das „gehört sich ja nicht“ in der schillernden Welt der Weblogs. Da ich doch schwer vermute, dass es vielen Lesern meines Blogs ähnlich geht, will ich hier für alle etwas klarstellen:
Ihr findet eine meiner Kritiken schlecht…sagt es!
Ihr findet meine Clips mies…schreit es heraus!
Ihr hasst meinen Stil…flüstert mir davon!
Ich bin an negativem Feedback ebenso interessiert, wie an positivem. Dieser Blog hat den Hass schließlich im Namen und im Programm. Kritik ist absolut erwünscht und sie muss auch keineswegs konstruktiv sein…solange es nicht in sinnlosen Beschimpfungen endet, ist alles erlaubt. Dieser Blog ist nicht zur Selbstbeweihräucherung gedacht – davon betreibe ich genug in der Realität – sondern soll eine offene und ehrliche Kommunikation ermöglichen.
Ihr müsst euch halt darauf gefasst machen, dass ich eine andere Meinung vertrete…oder wie eine beleidigte Leberwurst schmolle
Richtigstellung: Punisher Comics
Vor ein paar Wochen ließ ich mich in meiner Kurzkritik zu Punisher Warzone zu der Aussage hinreißen, dass die Comics, die dem Film als Vorlage dienten, Mist seien. Eine Aussage die einen Sturm der Entrüstung auslöste (okay, ich bekam eine einzige Email von Moritz), weswegen ich versprach mir eben jene Comics anzuschauen und gegebenenfalls meine Aussage zu korrigieren. Ich hab‘ mir also einige Ausgaben von Garth Ennis Version des Punishers besorgt und gelesen. Mein Fazit:
Die Comics, die unter dem Label „MAX“ veröffentlicht wurden, sind tatsächlich überraschend unterhaltsam und entbehren nicht eines gewissen Anspruchs (nein, es ist nicht mit Jane Austen zu vergleichen). Von einem Autor wie Garth Ennis hätte ich auch nicht weniger erwartet. Allerdings muss ich sagen, dass auch Ennis Version keineswegs kohärent die Motivation des Punishers erklärt. In einigen Ausgaben wird der Punisher als Person dargestellt, die aus einem höheren Prinzip heraus tötet. In anderen wiederum muss Vietnam als Auslöser herhalten – eine Variante die Ennis aber selbst in „The Tyger“ in Frage stellt und stattdessen auf die traumatische Kindheit von Frank Castle verweist. Aber alle diese Erklärungen werden dann in dem in der Zukunft spielenden „The End“ über Bord geworfen: hier ist der Punisher ein Massenmörder, der zwar etwas von Prinzipien brabbeln mag, aber tatsächlich einfach nur seelisch gestört ist. Der verantwortliche Zeichner Richard Corben geht sogar soweit, dass er Castles Gesicht in einem der letzten Bilder zu der Fratze von Horrorfilm Ikone Michael Myers verzerrt. Aber gut, das ändert nicht wirklich etwas an der Qualität der Comics, denen ich, je nach Ausgabe, fünf bis acht von zehn möglichen Punkten geben würde.
Eines sei aber klargestellt: an meiner Bewertung des Films ändern die Comics nichts. Der Film bleibt in meinen Augen Schrott. Es gibt zwar Überschneidungen zwischen Comic und Film, doch der Comic ist dem Film in allen Belangen überlegen und wo der Comic hart an der Grenze des Vertretbaren ist, scheitert der Film sang und klanglos.
Verschiedene Enden für Wolverine
Die Macher von X-Men Origins: Wolverine haben sich eine etwas schräge Idee zur Bekämpfung der Filmpiraterie einfallen lassen: Der Film soll mit verschiedenen Enden an die Kinos ausgeliefert werden. Soll heißen, dass die Vorführkopien sich von Kino zu Kino in den Szenen die nach(!) den Credits laufen unterscheiden. Wie viele Versionen es letztlich geben wird, ist bisher nicht bekannt.
Stellt sich die Frage, ob sich auf diese Weise tatsächlich der Griff zur Raubkopie verhindern lässt. Wie viele Zuschauer bleiben denn in der Regel bis zum Ende der Credits sitzen? Und selbst wenn es den Leuten bekannt wäre, dass es diese zusätzlichen Szenen gibt, ergibt sich daraus noch keine sonderliche Motivation ins Kino zu gehen. Die wenigsten Raubkopierer würden wohl wegen 30 Sekunden mehr Film acht oder neun Euro zahlen.
Hört sich eher nach einem netten Gimmick für die Super-Duper-Extra-Spezial-Platin-Gold-Sammler DVD an.
(via)
Szenen nach dem Abspann
Cinekie hat auf seinem Blog ein Projekt gestartet, das Szenen, die nach dem Abspann eines Filmes laufen, sammelt. Keine schlechte Idee, wie ich finde. Ich hab mich deshalb in diesem Zusammenhang ein wenig schlau gemacht und bin dabei auf die englischsprachige Seite Moviestinger gestoßen. Neben Szenen nach dem Abspann sammelt diese Seite auch Szenen die während des Abspanns laufen, aber auch z.B. Videospiele werden berücksichtigt.
Die Seite ist so aktuell, das sie immerhin schon die Abspannszene von X-Men Origins: Wolverine auflistet…nicht schlecht bei einem Film den es bisher nur als illegalen Workprint zu sehen gibt
Michael Bay Youtube Special
Okay, ihr habt es so gewollt. Hier ist es: das große Michael Bay Filmhass Special. Da ich immer noch keine Zeit zum schreiben habe, lasse ich die Arbeit einfach von all den tapferen Youtubern da draußen machen.
Wir fangen mit dem Thema Originalität an:
Man beachte dabei, dass hier auch ganz dezent Michael Bays Lieblingsfarbfilter zum Einsatz kommt.
Und weiter geht’s in der gleichen Sparte. Ich präsentiere den coolsten, epischsten und mittlerweile nervigsten Signature Shot der Filmgeschichte:
Das muss ich unbedingt mal in einen meiner Clips einbauen.
Es folgt ein ganz nettes Portrait des Meisters (besonders gefällt mir der „On the Lot“ Teil ab Minute vier), bei dem sich die Macher ein wenig künstlerische Freiheit genommen haben:
Fehlen darf natürlich auch nicht die berüchtigte Imaginationland Episode von South Park. Der Bay Part beginnt etwa nach einer Minute(Shyamalan ist aber auch ganz nett):
Clip
Parker und Stone bringen Bays Schaffen einfach auf den Punkt.
Aber eines muss man Bay zu Gute halten: Selbstironie ist kein Fremdwort für ihn.
Es gibt natürlich noch viel mehr zu Bay, aber jetzt reichts. Das soll hier ja kein Videoportal werden…ich danke den verantwortlichen Youtubern und natürlich auch Trey Parker und Matt Stone
Werbung: Cineasten.de

Ja, richtig gelesen, was jetzt folgt ist Werbung. Der Betreiber von Cineasten.de, Janis von Bleichert, hat mich gebeten seine Seite vorzustellen und mich auch gleich noch mit einer DVD bestochen, um mir das Ganze zu versüßen (endlich habe ich finanziell ausgesorgt). Da ich aber alle wichtigen Filme über ethisch gefestigte Journalisten, die ihr Geld damit verdienen das Leid anderer Menschen auszuschlachten, gesehen habe, stand für mich natürlich fest, dass ich den Beitrag entsprechend labeln muss, wenn ich etwas zu Cineasten.de schreibe. Daher -> Werbung!
Okay, das Beste wird sein, wenn ich Janis seine Seite selbst vorstellen lasse:
“Cineasten.de ist ein Portal für Film- und Heimkino-Begeisterte. Momentan habe ich in der Datenbank mehr als 13.000 Filme, 20.000 Personen und über tausend Heimkino-Produkte. Das besondere ist, das jeder angemeldete Cineast sein Wissen einbringen kann, da, ähnlich wie bei Wikipedia, nahezu jede Seite editierbar ist.
Außerdem gibt es einen Community-Bereich, in dem jeder seine Filmsammlung verwalten, sein Heimkino präsentieren oder sich im Forum austauschen kann.” [Janis von Bleichert]
Meine Meinung: Das Konzept ist spannend. Gerade den Wiki Teil der Seite halte ich für ausgesprochen interessant. Gleichzeitig ist dieser Teil aber auch die Achillesferse der Seite, denn die Community ist zurzeit noch klein(in Relation zu Größe des Projektes gesehen), da die Seite erst seit Dezember 2008 läuft. Folglich ist die Anzahl der Beiträge ebenfalls noch nicht riesig. Aber das kann sich ja mit jedem neuen Mitglied bessern. Wer also ein bisschen Zeit übrig hat und glaubt etwas beitragen zu können, für den ist Cineasten.de genau die richtige Anlaufstelle, um sich auszutoben. Positiv ist mir außerdem aufgefallen, dass das Forum der Seite mit 108 Mitgliedern bereits auf einem guten Weg ist – dem Austausch mit anderen Filmfans steht also nichts im Weg.
Intern: Bewertungssystem
Ich habe mich heute entschieden ein Wertungssystem für die Kritiken einzuführen. Es ist das typische 10 Punktesystem, dass die meisten von euch sicherlich schon von anderen Seiten kennen:
Oh mein Gott, meine Augen und Ohren bluten!
Ist das mein Kreislauf, oder warum habe ich das Bedürfnis mich zu übergeben?
Wo hat der Kerl das Geld für die Produktion her?
Geht gerade noch so, wenn ich nicht allzu lange am Stück auf die Leinwand schaue.
Nicht gerade berauschend, aber man überlebt es.
Ist in Ordnung.
Guter Film, aber da sind so ein paar Kleinigkeiten…
Wirklich gut und überzeugend.
Den Film muss man gesehen haben.
Ein 90 Minuten andauernder Orgasmus!
Sollte ein Film meiner Meinung nach auf zwischen zwei Punkten stehen, runde ich entsprechend auf oder ab. Die alten Kritiken habe ich bereits aktualisiert.
Indiana Jones ist pädophil!
Viele dachten nach Kingdom of the Crystal Skull könnte man die Figur Indiana Jones nicht weiter demontieren. Sie haben sich geirrt. Vor einigen Tagen ist im Internet ein Protokoll eines ersten Gesprächs zwischen George Lucas, Steven Spielberg und Lawrence Kasdan aufgetaucht. Dieses Gespräch diente der Charakterentwicklung der Hauptfigur (damals noch Indiana Smith!) von Raiders of the Lost Ark. Die Freude der Fans über dieses Protokoll war allerdings etwas verfrüht. Schuld ist ein Abschnitt des Protokolls in dem die sexuelle Vergangenheit zwischen Indiana Jones und der weiblichen Hauptrolle Marion besprochen wird(Die Übersetzung aus dem Original stammt von mir und ist nicht perfekt):
GL: Er könnte dieses kleine Mädchen gekannt haben als sie noch ein Kind war. Hatte eine Affäre mit ihr als sie elf war.
LK: Und er war 42.
GL: Er hat sie seit 12 Jahren nicht mehr gesehen. Jetzt ist sie 22. Es ist eine wirklich seltsame Beziehung.
SS: Sie sollte besser älter als 22 sein.
GL: Er ist 35 und er kennt sie von vor zehn Jahren, als er 25 war und sie war nur 12. Es wäre amüsant, wenn wir sie etwas jünger zu dem Zeitpunkt machen würden.
SS: Und promiskutiv. Es ging von ihr aus.
GL: 15 ist genau an der Grenze. Ich weiß, dass diese Idee skandalös ist, aber sie ist interessant. Wenn sie erst mal 16 oder 17 ist, ist es nicht mehr interessant. Aber wenn sie 15 war und er 25 und sie tatsächlich eine Affäre hatten als sie sich das letzte mal begegneten. Und sie war fürchterlich verliebt in ihn und er…
Wer sich den ersten Film der Reihe noch mal ansieht, wird bemerken, dass es tatsächlich Dialogzeilen gibt, die auf darauf hinweisen, dass die drei Idioten diese Biographie tatsächlich beibehalten haben. Aufmerksam wurde ich auf diesen letzten Nagel zu Indiana Jones Sarg durch einen Bericht auf Cinematical.com. Danke, ich werde mir Indiana Jones nie wieder ansehen können.
Ein Clip um die Zeit zu vertreiben
Da ich im Moment nicht allzuviel Zeit zum Schreiben habe, dachte ich mir ich verweise stattdessen auf einen Trickfilm, der mir in letzter Zeit im Netz über den Weg gelaufen ist.
“The Animator” von Nick Hiligoss bringt uns die wahre Schöpfungsgeschichte näher. Eine echte Perle unter den Stop-Motion Trickfilmen.
Intern: (Gr)Avatare auf Filmhass anzeigen lassen
Da ich heute eine Email zumThema Avatare (das sind die kleinen Bildchen neben den Kommentaren) erhalten habe, dachte ich mir, ich erkläre mal kurz wie ihr auf Filmhass Avatare anzeigen lassen könnt.
Auf Filmhass werden nur Gravatare unterstützt:
Wer einen Avatar anzeigen lassen will, muss dort einen Account erstellen und das entsprechende Bild hoch laden. Dieses Bild wird dann automatisch auf jeder Seite, die Gravatare unterstützt, angezeigt.



