Archiv für die Kategorie „Projekte“
Filmhass hat husten und die “Steadicam” für TiK steht…
So langsam nervt mich WordPress ein wenig. In den letzten Tagen kam es gehäuft zum Auftreten der berüchtigten “weißen Seite des Todes“, und das obwohl ich nichts am System geändert hatte. Als ich heute dann das Upgrade auf WordPress 3.01 durchgeführt hatte, ging stellenweise gar nichts mehr. WordPress 3.x scheint ein Speicherfresser wie er im Buche steht zu sein…gut, nachdem ich nun auch das letzte nicht wirklich benötigte Plugin über Bord geschmissen habe und die Sprachdatei gepatcht habe scheint der Blog wieder einigermaßen stabil zu laufen. Sorry, falls ihr hin und wieder doch vor einer weißen Wand stehen solltet, wenn ihr Filmhass besucht. Ich werde versuchen eine dauerhafte Lösung für dieses Problem zu finden.
Aber immerhin gibt es auch etwas Erfreuliches zu berichten. Vor ein paar Tagen bloggte ich, dass ich für TiK gerne exzessiven angemessenen Gebrauch von der Steadicam-Technologie machen würde, um das ziellose umhergleiten der Hauptfigur zu unterstreichen. Glücklicherweise habe ich bereits ein kleines Glidecam System auftreiben können und nachdem ich es jetzt zwei Tage lang getestet habe, bin ich schlichtweg begeistert. Es handelt sich um meine erste Begegnung mit einem Schwebestativ und die “Testfahrten” erinnern teilweise noch an das Flugverhalten einer besoffenen Mücke – ein richtiger Steadicam Operator braucht wohl mehrere Jahre um die Technologie zu meistern – aber alles in allem bin ich ziemlich baff, was sich bereits als ungeübter Nutzer aus diesen Dingern herausholen lässt. Mit intensivem Training sollte sich da bis Drehbeginn noch einiges machen lassen. Mir schweben nun auch keineswegs mehr nur noch einfache Fahrten vor. Beim experimentieren ist mir nämlich aufgefallen, dass man mit der Glidecam das Bild auch großartig “rollen” kann, was einen sehr coolen surrealen Eindruck hinterlässt. Ein Effekt den ich eigentlich komplett am Rechner entstehen lassen wollte…
TiK: Equipment, Technik und Equipment…
Ich hatte ein paar Leuten versprochen etwas zu Inception zu schreiben, aber ich fürchte das wird noch eine Weile auf sich warten lassen müssen (wenn ich überhaupt die Muse dafür finde). Ich bin zurzeit zu sehr durch TiK und einige andere Arbeiten eingespannt. Aktuell zerbreche ich mir den Kopf über’s Equipment für den Dreh zu TiK und dessen letztendlichen “LooK”.
Gedreht wird auf einem Spiegelreflexsystem – soviel steht fest – und diese Systeme haben einfach etwas schizophrenes: Auf der einen Seite steht einem was die ästhetische Gestaltung anbetrifft der Himmel offen: freie Wahl der Brennweite, ungalubliche Lichtempfindlichkeit, Sensoren die in ihrer Größe an 35mm Film und die damit verbundenen Vorteile heranreichen, kinotaugliche Auflösung, usw…auf der anderen Seite kriegt man in der Nachbearbeitung sofort die Flügel gestutzt, weil das Material nur komprimiert aus der Cam kommt. Wer auf extremere Farbkorrekturen steht und die Aufnahme nicht perfekt darauf abgestimmt hat, wird umgehend mit Bildfehlern bestraft (von den ohnehin bestehenden Problemchen wie Moire, Rolling Shutter, Banding etc. ganz zu schweigen).
Die nächsten Wochen werden also aus 1. Testaufnahmen 2. Testaufnahmen und 3. Aufnahmen zu Testzwecken bestehen…
Abgesehen davon sieht der Plan im Moment folgendes vor: um den zeitlich sehr engen Drehplan einhalten zu können werden nur Szenen die in Innenräumen spielen aufwändig ausgeleuchtet. Bei Außenaufnahmen wird in erster Linie auf natürliches Licht und Reflektoren gesetzt. Der Rest “passiert” in der Nachbearbeitung (also so ähnlich wie ich es auch bei den Stylebook Clips gehalten habe). Das spart eine Menge Zeit und ermöglicht es flexibler auf unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren (und die gibt es immer). Da die Hauptfigur der Serie ab einem gewissen Punkt mehr oder weniger durch die Handlung treibt, wie ein Blatt im Wind, bin ich außerdem ein wenig von der Idee besessen, dass große Teile der Serie von Steadicamfahrten durchzogen sein sollten…aber inwieweit das sinnvoll umsetzbar ist, muss ich erst noch einmal eingehender überprüfen.
Je nachdem wie erfolgreich die Tests verlaufen und wie viel Zeit ich dann noch zur Verfügung habe, werde ich einen kleinen abschließenden Clip drehen, um euch schon etwas den Look der Serie einzustimmen… ;D
TiK: Kleines Update – 23.07.2010
Okay, TiK hat jetzt eigene Homepage. Meine Wunschdomain habe ich leider nicht bekommen, aber wer rechnet auch damit, dass eine Abkürzung wie TiK wahnsinnig begehrt ist (Tabakwaren im Kaufhaus..wtf?!). Stattdessen habe ich nun gezwungenermaßen den recht eindeutigen kompletten Namen der Serie registriert.
Ist mir eigentlich zu marktschreierisch für eine Internetadresse, aber was solls…jetzt wisst ihr zumindest wofür TiK in erster Linie steht.
Zu sehen gibt es dort allerdings – außer einer provisorischen Page mit Platzhaltergrafik – noch nichts. Die eigentlich Seite wird erst im Laufe der nächsten Wochen online gehen.
TiK: Testclip Sturm
Als ich mit dem Schreiben an TiK begonnen hatte, kam mir irgendwann die Idee ein paar Szenen bei Regenwetter spielen zu lassen. Eine Idee, die ich sehr schnell verwarf, denn weder würde ich es mir leisten können mit dem Dreh auf Regen zu warten, noch könnte ich – wegen des begrenzten Budgets – vor Ort Regen “erzeugen”. Was aber wenn das Gegenteil passiert und mir Regen einen Strich durch die Dreharbeiten macht?
Ich musste also eine Möglichkeit finden künstlichen Regen zu generieren. Hier das Ergebnis (mein Dank geht in diesem Zusammenhang an Alex Verlan, der den folgenden Clip mit seinen erstklassigen Tipps überhaupt erst möglich gemacht hat).
Ps.
Leider weist der Clip ein kaum merkliches Zittern auf, nachdem ich ihn bei Youtube eingestellt habe. Ich vermute mal das hängt mit der Kompression zusammen. Egal, ich denke der Clip zeigt trotzdem einigermaßen gut was möglich ist…der letzte Schliff fehlt hier eh noch.
TiK: Ein kleiner Testclip – Explosion
Hab’ gestern einen kleinen Clip gebastelt, um zu testen inwieweit sich halbwegs glaubhafte Explosionen generieren lassen. An sich nix besonderes, aber ich dachte ich poste es, damit ihr seht, dass das Projekt noch lebt.
Weitere Testclips werden folgen…
Ps.
Aufgenommen in Konstanz mit meiner alten Canon XL1 und nachbearbeitet mit Adobe After Effects. Das Stockmaterial stammt aus der “Action Essentials II” Sammlung. Wer etwas genauer hinschaut, wird feststellen, dass ich auch das Logo eines bekannten deutschen Telekommunikationskonzerns wegretuschiert habe.
Freeze…!!!
Ich hatte ein paar Leuten versprochen hier eine Kritik zu “Robin Hood” zu posten, aber es ist natürlich mal wieder was dazwischen gekommen: der neue Cafecube Clip.
Eine Stunde Drehzeit, einen Tag lang geschnitten und noch mal einen Tag für die Vertonung. Der Clip zeigt wie einer der typischen Cafecube Freeze’ hergestellt werden. Vielleicht inspiriert euch der Clip, was das versüssen eurer Sommertage anbetrifft (die ja nun endlich zu kommen scheinen).
TiK Artwork
Der erste Post im neuen Jahr! Ich hoffe ihr seit alle gut über die Feiertage gekommen…
Okay, zur Sache: nach all dem Gerede über die geplante Webserie dachte ich mir ich nutze die wenigen Photoshopkenntnisse, die ich mir in den letzten Monaten angeeignet habe, um zur Abwechslung etwas Sinnvolles zu kreieren – ein paar Artworks für TiK! (ich handle also tatsächlich nach meinen “guten Vorsätzen”
) Es werden also in nächster Zeit ein paar Bilder entstehen, die den Look und das Feeling einiger Schlüsselszenen und der Serie insgesamt vorwegnehmen sollen. Außerdem hilft mir diese Vorgehensweise, um mich besser in die Story und die Figuren “einzuarbeiten”.
Das erste Bild ist heute fertig geworden. Es zeigt die Eröffnungseinstellung der ersten Episode (zumindest ist sie das beim jetzigen Stand der Dinge). Zum Inhalt will ich nichts weiter sagen, da das Bild eigentlich für sich spricht und ich keine Details der Handlung spoilern will. Nur eines sei klargestellt: die Serie wird nicht durchgehend diesen schmutzigen, dunklen Look haben und auch keinswegs so bösartig werden, wie es das Bild vermuten lässt
. Requisiten, Darsteller etc. sind natürlich auch nicht “final” ;D
Für die volle Größe anklicken!
Weitere Bilder folgen im Lauf der nächsten Wochen…
Was macht eigentlich TiK?
Ich habe seit einiger Zeit nichts mehr zu meinen eigenen Projekten (insbesondere das als “nächstes” geplante TiK) geschrieben. Das hat einen einfachen Grund: bei all der Arbeit an den Videos für’s Stylebook, dem Cafecube und dem Prüfungsstress an der Uni hab’ ich meine eigenen Ideen praktisch vergessen. Im Prinzip wäre das jetzt auch so weiter gegangen (im Januar/Februar soll ich ein paar Expertenpodcasts drehen und im Februar/März kommt kommt das nächste Stylebook), hätte mich das näherrückende Weihnachten nicht daran erinnert, das ich mit meinem ursprünglichen Zeitplan ein ganzes Stück im Verzug bin. Aber wie das halt so ist, wenn man etwas “altes” ausgräbt – man stört sich plötzlich an der einen oder anderen Ecke oder Kante, die das Projekt hat.
Jetzt sitze ich also wieder an der Story für die ersten Episoden von TiK (zur Erinnerung: es soll eine Webserie werden) und fertige die, glaube ich, vierte oder fünfte Version der Geschichte aus. Die alte Version hatte einfach nicht genug Biss und war zu klischeehaft. So wie es aussieht wird der Überarbeitung auch die grundlegende Struktur der Serie zum Opfer fallen. Die Story, die mir vorschwebt, in eine halbe Stunde Video zu quetschen (länger darf die Serie insgesamt mangels Budget nicht werden) würde die Serie vermutlich ungeniesbar machen. Manche Szenen brauchen einfach etwas Zeit um sich “zu entfalten”. Beim ursprünglichen Konzept müsste ich beim Schneiden des Materials mit der Stoppuhr in der Hand von einer Szene zu nächsten hetzen oder Auslassungen von einem Ausmaß in die Geschichte einbauen, das sie nicht mehr nachvollziehbar ist. Also werde ich die Story jetzt vermutlich halbieren – also nur die erste Hälfte der Geschichte auf Video bannen. Sollte diese “erste Staffel” von TiK genug Interesse im Netz wecken, kommt dann eben irgendwann eine zweite hinterher…bleibt das Interesse aus, handelt es sich halt um ein weiteres Stück “verkanntes” Genie, das sich im Netz tummelt
.
Ich gehe davon aus, dass ich mit der Überarbeitung Anfang Januar fertig bin. Der Dreh würde dann aller Voraussicht April/Mai stattfinden…
Coffee Dog – Nachtrag
Wie versprochen werde ich hier noch ein bißchen was zu Entstehung des Clips sagen. Fangen wir mit dem Look an, der ja bereits kritisiert wurde.
Der Look
Da der Clip inhaltlich überzeichnet daher kommt, dachte ich mir, dass es eigentlich ganz passend wäre, wenn sich das auch in seinem Look wiederspiegelt. Nachdem ich ein wenig herumexperimentiert hatte, bin ich dann bei den “Pinselstrichen” hängen geblieben, die mich wegen ihrer Unruhe an alte Animation aus dem Ostblock erinnerten (ich meine jene Trickfilme, bei denen das Filmbild immer in “Bewegung” bleibt…z.B. wie in diesem Test ). Dumm nur, dass der Effekt durch die Kompression auf Youtube nicht mehr richtig zu erkennen ist. Man erkennt ihn jetzt fast nur noch an den kontrastreichen “Kanten” im Bild. Besonders in den hellen Bildbereichen, wie z.B. dem Boden, geht er völlig verloren. Dieser Qualitätsverlust ist mir erst bewusst geworden, nachdem Moritz und Seasonfree in ihrer Kritik von einem “Unschärfeeffekt” sprachen. Schade, aber da kann ich leider nichts dran ändern (HD wird angeboten, aber normale Pal-Auflösung stellt man nicht voll dar!? Willkommen bei Youtube).
Verzögerungen
Der Look ist auch nicht ganz unschuldig daran, dass sich die Arbeit am Clip in die Länge zog. Ursprünglich hatte ich nämlich den Hintergrund wesentlich dunkler gestaltet. Nachdem diese Version aber wenig anklang fand, musste ich die Helligkeit noch mal ein ganzes Stück nach oben korrigieren. Was wiederum zur Folge hatte, dass der Hund nun eine dunkle “Aura” aufwies, weil es mir der dunklere Hintergrund ermöglicht hatte etwas unsauberer beim “Ausschneiden” des Hundes (um ihn vom Hintergrund zu trennen – der Effekt sollte den Hund ja nicht betreffen) zu arbeiten. Also musste ich auch da wieder Anpassungen vornehmen…egal, im Endeffekt war die Entscheidung den Hintergrund aufzuhellen richtig – wirkt einfach viel besser – auch wenn es ‘ne Menge zusätzlichen Stress ausgelöst hat.
Musik
Auch die Musik hat mir dieses Mal ziemliches Kopfzerbrechen bereitet. Ich hab’ feststellen müssen, dass es alles andere als einfach ist die Musik für einen “lustigen” Clip zu designen(ich spreche mal vom designen, weil es ‘ne Beleidigung für alle richtigen Musiker wäre, wenn ich behaupten würde, ich hätte da etwas “komponiert”). Bei “coolen” Sachen wie den Stylebook Videos reicht im Prinzip etwas rhythmisches mit halbwegs schnellem Beat, das auf den Schnitt abgestimmt ist und gut is’…die Musik soll das Geschehen ja nur untermalen. Bei einem lustigen Clip funktioniert diese Vorgensweise aber nur unzureichend. Die Musik muss schon selbst etwas amüsantes haben, um den Zuschauer davon zu “überzeugen”, dass das was er da sieht auch wirklich lustig ist. Die verwendete Musik war dann auch das Ergebnis von zwei Tagen voller unbefriedigender Versuche etwas brauchbares zu generieren (den ersten zehn Versionen hat man besonders deutlich angehört, dass ich zuviel Industrial höre
). Die Musik entspricht jetzt zwar eigentlich immer noch nicht so ganz dem, was ich mir vorgestellt hatte, aber ich denke sie funktioniert. Insofern bin ich zufrieden – auch weil es diesmal noch gar keine Beschwerden ihretwegen gab
(aber das kann sich ja noch ändern).
Okay, das war ‘ne recht oberflächliche Abhandlung, aber ich will euch auch nicht mit unwichtigen Details langweilen. Falls es irgendwelche Fragen gibt, haltet euch nicht zurück…
“Coffee Dog” ist endlich fertig…
Okay, der Clip ist endlich fertig und steht jetzt online.
Ich hab’ mal wieder kein Internetzugang (und poste das hier deshalb von meinem bevorzugten Café aus
) daher gibt es jetzt erst mal nur den Clip. Morgen oder Übermorgen – wenn ich hoffentlich wieder Zugang habe – schreibe ich dann ein bißchen mehr dazu…



