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Filmpiraterie: Die Industrie kriegt was sie verdient
Da ich im Moment viel um die Ohren habe, wird die „Provokation der Woche“ diesmal über die gesamte Woche verteilt.
Ich will mich hier nicht mit langen Vorreden aufhalten. Wir alle wissen, dass die Filmindustrie jedes Jahr von neuem über Filmpiraterie, und die damit verbundenen Verluste, jammert. Ich verzichte hier daher darauf noch ein Mal alle Prämissen lang und breit abzuklären. Nur eines sollte ich vielleicht noch kurz klarstellen: Es geht mir hier nicht darum, die organisierte und Profit orientierte Distribution von Raubkopien zu verteidigen. Nichts läge mir ferner. Es geht mir um den einzelnen Bürger und den Versuch ihn zu kriminalisieren.
Logische Konsequenz
Meine These ist simpel: Ich denke die Politik der Filmindustrie zwingt den „kleinen Mann“ geradezu zum Raubkopieren. Da werden Summen für die Werbung eines einzelnen Films ausgegeben, die in keinerlei Verhältnis zu den Kosten des Produkts stehen, um dem potenziellen Kinobesucher den Mund wässrig zu machen. Gleichzeitig sinkt die Qualität der veröffentlichten Filme auf ein nie gekanntes Niveau, was eben jenen Kinobesucher darüber verunsichert, ob es sich wirklich lohnt, das Geld für eine Eintrittskarte auszugeben. Eintrittskarten, die noch dazu immer teurer werden, weil die Verleiher den Kinobesitzern von Jahr zu Jahr eine größere Beteiligung am Einspielergebnis abringen. Will man „mitreden können“ liegt folglich der Griff zur Raubkopie nahe.
Die einzelnen Bestandteile dieses Vorgangs werden die Themen der nächsten Posts sein…



